Lasergravurmaschinen Test

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FAQ

Anbei finden Sie alle Antworten zu den meist gestellten Fragen zum Thema Lasergravurmaschinen

Eine Laser-Graviermaschine wird in erster Linie dazu genutzt, zuvor festgelegte Formen, Muster oder Schriftzüge per Laser in einen Gegenstand einzubrennen. So verleiht eine Gravur einem Schmuckstück, wie einer Uhr oder Anhänger, eine ganz persönliche Bedeutung.                                                                          Ähnlich wie ein Drucker mit Tinte und Farbe Bilder und Texte auf das Papier druckt, brennt ein Laser das Motiv in das Material ein. Eine Laser-Graviermaschine funktioniert auf ähnliche Weise wie ein Drucker und arbeitet in Verbindung mit einer Grafiksoftware. In dieser Software erstellen Sie im Voraus das gewünschte Muster oder den gewünschten Schriftzug. Dafür wird die Laser-Graviermaschine, wie auch bei einem Drucker, an einen PC angeschlossen und das gewünschte Motiv wird ausgegeben. Im Gegensatz zum Drucker, der die Tinte auf das Papier bringt, brennt eine Laser-Graviermaschine das Motiv mittels stark gebündelter Lichtstrahlen in den Werkstoff ein.

Laser-Geräte werden nicht nur in professionellen Tätigkeitsbereichen wie z.B. von Juwelieren, Mechanikern und Uhrmachern verwendet, sie werden ebenfalls in der Medizin eingesetzt, aber auch in der Kosmetik (z.B. Haarentfernung) oder bei einer Tattoo-Entfernung. 

Die Lasergravur ist ein Prozess, bei dem das dem Laserstrahl ausgesetzte Material an seiner Oberfläche verkohlt, geschmolzen oder verdampft wird. Der Prozess an sich ist sauber, kontaktfrei, ohne Verflüssigung, flexibel und sehr wirtschaftlich.

Der Lasergravierer erzeugt beim Gravieren von Holz eine schwarze Gravur und beim Schneiden einen schwarzen Schnitt. Auf Glas erzeugt er eine hellgraue Gravur, die dem Sandstrahlen ähnelt.

Die Lasergravur ist die neueste Materialgravurtechnologie, welche die Herstellung selbst der anspruchsvollsten Produkte ermöglicht. Die hohe Präzision ermöglicht das Markieren kleiner Teile, sowie das genaue Schneiden verschiedener Formen.

Doch, woher bekommt der Gravurlaser seine Power? Das Geheimnis liegt in der Bündelung bzw. der Fokussierung der Lichtstrahlen auf einen exakten Punkt.

Man möge sich erinnern – Auch mit Hilfe einer Lupe kann man Sonnenstrahlen einfangen, diese werden durch das Glas konzentriert und gleichzeitig wird Hitze gesammelt. Die Energiedichte des Lichtes steigt. Richtet man den hellen Fleck auf das Brennmaterial kann es dabei in Brand geraten.

Wo liegt der Unterschied zu anderen Lasern, beispielsweise dem Barcode-Scanner an der Kasse?

Präsentationspointer und auch Scanner an der Supermarktkasse besitzen ebenfalls Laser, allerdings streuen sie stärker, sodass der Lichtstrahl viel schwächer ist und es unschädlich ist, mit bloßem Auge hineinzuschauen. Außerdem ist die Leistung der in Gravurmaschinen verbauten Laser um ein Vielfaches höher als bei anderen Laser-Arten. So hat beispielsweise ein Laserpointer, der bei Präsentationen verwendet wird, einen Lichtleistungswert von 3 bis 10 mW (Milliwatt).

Eine Gravurmaschine ist mit einem Laser ausgerüstet, der die Lichtstrahlen so stark stimmuliert und kanalisiert, dass sie eine enorme Kraft entwickeln und so den zu bearbeitenden Werkstoff verbrennen, verfärben oder gar schneiden können. Overhead-Projektoren und Lasershow-Geräte sind mit einem Laser ausgestattet, der die Leistung breit streut und die Leistung somit auf eine große Projektionsfläche aufteilt. Projektionslaser werden auf längeren Distanzen eingesetzt. Mit zunehmender Länge des Laserstrahls nimmt die Energieverlust auf dem Weg zu und macht ihn entsprechend schwächer, wenn er seinen Zielort erreicht. Dementgegen werden die Werkstoffe aus sehr kurzer Distanz mit Gravurlasern bearbeitet.

Die Lasertechnik ersetzt oder ergänzt andere Beschriftungs- oder Verzierungsverfahren in vielen Bereichen im gewerblichen und industriellen Einsatz.

Aufkleber zeigen mit der Zeit entweder Anzeichen von Abnutzung und Verblassen oder lassen sich einfach abziehen. Der Vorteil von Produkten mit Lasergravur gegenüber jeder Bedruckung besteht darin, dass die Gravur nicht entfernt oder beschädigt werden kann, da beim Gravieren die Materialschicht, über die der Laserstrahl gefahren ist, eingebrannt wird. Im Gegensatz zum Druck ist Gravur beständig gegen Chemikalien, UV-Strahlung und Kratzer.

Die Filigranität ist auf einem Top-Niveau. Gute Laser besitzen im Bearbeitungsbereich einen Durchmesser von weniger als 0,1mm. Auf diese Weise können selbst winzige Details äußerst präzise wiedergegeben werden.

Wie diverse Lasergravurmaschine Test Vergleiche zeigen, bestechen die Lasergravierer ebenfalls durch ihre Flexibilität. Der Beschriftungsinhalt kann sehr flexibel gestaltet werden. Egal ob Variablen, Seriennummer, Datum- und Zeitangabe in Klartext, Barcode und 2D-Code (z.B. QR oder DMC).

Egal ob beschädigt, ölig oder verunreinigt – Werkstoffe können trotzdem sicher und dauerhaft gekennzeichnet werden. Die Oberflächenbeschaffenheit ist zu vernachlässigen.

Nachdem die Laser-Graviermaschine an einen PC angeschlossen wurde, können die Markierinhalte direkt eingegeben werden, bzw. aus vorhandenen CAD-Systemen übergeben werden. Gängige Grafikformate (Bitmap- oder Vektor-Grafiken) stehen als Importmöglichkeiten zur Verfügung.

Im Gegensatz zu einer CNC-Maschine, nutzt sich die Laser Graviermaschine auch bei hartem Material nicht ab.

Punkteabzug gibt es im Bereich farbliche Darstellung. Die erzielte Farbe wird in erster Linie bei Gravur auf Stoff durch das Material bestimmt. Eine Holz Gravur Maschine erzeugt beim Gravieren eine schwarze Gravur und beim Schneiden einen schwarzen Schnitt. Gezielte Farben können nicht erzeugt werden. Eine Möglichkeit die angefertigten Gravuren zu färben besteht, indem die erstellten Vertiefungen mit Farbe verfüllt werden.

Laser mi einem Bearbeitungsdurchmesser von weniger als 0,1mm beanspruchen mehr Zeit bei großflächigen Bearbeitungen.

Alternative Beschriftungsverfahren wie z.B. Tampondruck oder Tintenstrahl, können mit z.T. deutlich preiswerteren Systemen punkten. Die laufenden Wartungskosten sprechen dann wieder für die Lasertechnik.

Es gibt kein Lasersystem für alles. Nicht alle Werkstoffe können mit ein und dem selben Gerät bearbeitet werden.

Die Norm DIN EN 60825-1:2008-05 spezifiziert die Klassifizierung von Lasern in sieben verschiedenen Klassen, die sich wie folgt aufteilen:

Klasse 1, Klasse 1M, Klasse 2, Klasse 2M, Klasse 3R, Klasse 3B und Klasse 4. Im Vergleich zur vorherigen Version der Norm wurden drei neue Klassen (1M, 2M und 3R) eingeführt, wohingegen die Klasse 3A nicht mehr enthalten ist.

Jede Laserklasse hat spezifische Eigenschaften, die in der Norm definiert sind. Lasersysteme mit einer höheren Laserklasse besitzen größere potenzielle Gefahren, da sie höhere Energiedichten emittieren und somit größere Schäden verursachen können. Es ist von höchster Wichtigkeit, dass jeglicher Umgang mit Lasern in Übereinstimmung mit den spezifischen Sicherheitsanforderungen durchgeführt wird.

Die für den Menschen gefährlichste Laserklasse ist Laserklasse 4. Laser dieser Klasse können aufgrund ihrer hohen Leistung und ihrer Fähigkeit, das menschliche Gewebe zu durchdringen, zu ernsthaften Verletzungen führen, einschließlich Netzhautschäden, Verbrennungen und sogar Erblindung. Die Exposition gegenüber einem Laser der Klasse 4 kann sofortige Schäden verursachen, ohne dass es zu Schmerzen oder Warnungen kommt. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, bei der Verwendung von Lasern der Klasse 4 äußerste Vorsicht walten zu lassen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Personen zu gewährleisten, die sich in der Nähe des Lasers aufhalten.

Die benötigte Laserleistung zum Schneiden hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Material, der Dicke und der gewünschten Schnittqualität. Allgemein gilt jedoch, dass zum Schneiden von dünnen Materialien wie Papier oder Folie bereits eine Laserleistung von wenigen Watt ausreicht. Für das Schneiden von dickeren Materialien wie Holz oder Metall werden in der Regel Laserleistungen im Bereich von 10 bis 100 Watt benötigt.

Mit einem 10 Watt Laser können Materialien wie Papier, Karton, Holz, Acrylglas und verschiedene Kunststoffe graviert werden. Zum Schneiden eignen sich dünne Materialien wie Papier, dünne Folien oder Stoffe.

Mit einer 25 Watt Lasergravurmaschine können in der Regel die gleichen Materialien wie mit einer 10 Watt Maschine bearbeitet werden. Zusätzlich kann jedoch auch dickeres Holz, Leder und dünnes Metall geschnitten werden.

Mit einer 30 Watt Lasergravurmaschine können die gleichen Materialien wie mit einer 25 Watt Maschine bearbeitet werden. Zusätzlich können jedoch auch dickere Metalle und manche Edelstahltypen geschnitten werden.

Eine 40 Watt Lasergravurmaschine eignet sich zum Schneiden und Gravieren von dickeren Materialien wie Holz, Acrylglas, Leder, Kork und bestimmten Kunststoffen. Auch dünnere Metalle wie Aluminium und Edelstahl können geschnitten werden.

Mit einer 50 Watt Lasergravurmaschine können Materialien wie Holz, Acrylglas, Leder, Kork, Kunststoffe und dünne Metalle geschnitten und graviert werden. Auch Glas und Stein können in der Regel graviert werden.

Eine 60 Watt Lasergravurmaschine kann in der Regel alle Materialien schneiden und gravieren, die auch mit einer 50 Watt Maschine bearbeitet werden können. Die Schnittgeschwindigkeit und -qualität ist jedoch höher und es können auch dickere Metalle geschnitten werden.

Eine 80 Watt Lasergravurmaschine kann Materialien wie Holz, Acrylglas, Leder, Kork, Kunststoffe und Metalle mit höherer Schnittgeschwindigkeit und -qualität bearbeiten. Auch dickere Metalle wie Stahl können geschnitten werden.

Die erforderlichen Schulungen für den sicheren Umgang mit Lasern hängen von der Laser-Klasse ab. Laser-Klassen werden nach dem Potential des Lasers zur Schädigung des menschlichen Auges und der Haut kategorisiert.

Für Laser der Klasse 2 sind in der Regel keine speziellen Schulungen erforderlich. Allerdings ist es dennoch wichtig, dass Mitarbeiter, die mit Lasergeräten arbeiten, über die potenziellen Gefahren und Sicherheitsvorkehrungen informiert sind.

Laser der Klasse 2 haben eine Ausgangsleistung von bis zu 1 Milliwatt und sind in der Regel für den Einsatz in Bereichen wie der Lasermessung, Barcode-Scannern und anderen Anwendungen geeignet, bei denen die Augen des Benutzers nicht unmittelbar dem Laserstrahl ausgesetzt sind.

Mit einem Laser der Klasse 2 können Sie keine harten Materialien schneiden, da er dafür nicht stark genug ist. Er ist jedoch in der Lage, verschiedene Materialien wie Papier, Kunststoffe und Textilien zu gravieren oder zu markieren.

Für Diodenlaser eignet sich am besten Holz mit niedriger Dichte (beispielsweise Kraftplex, Balsaholz und Sperrholz aus weichen Hölzern) und wenig Harz, wie z.B. Kiefernholz oder Pappelholz. Holzarten mit höherer Dichte und Harzgehalt, wie z.B. Eichenholz oder Teakholz, können beim Laserschneiden oder -gravieren zu stärkeren Rauchentwicklungen führen und somit den Laserprozess beeinträchtigen.

Für das Gravieren und Schneiden von Holz mit Faser- oder CO2-Lasern sind die meisten Holzarten geeignet. Die Auswahl hängt hier jedoch eher von der gewünschten Ästhetik und Textur des Endprodukts ab. Hölzer mit einer ausgeprägten Maserung oder Farbe können beispielsweise für dekorative Anwendungen besonders geeignet sein. Es ist jedoch zu beachten, dass dichtere Holzarten wie Eiche oder Esche beim Lasern mehr Widerstand bieten und eine höhere Leistung des Lasers benötigen können, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen.

Ein Diodenlaser kann eine Vielzahl von Materialien gravieren, darunter:

Holz und Sperrholz

Acryl und Kunststoffe

Papier und Karton

Leder und Kunstleder

Gummi und Silikon

Glasfaser und Karbonfaser

eloxiertes Aluminium und Edelstahl

beschichtete Metalle und Metalllegierungen

Keramik und Stein

Beim Schneiden mit einem Diodenlaser sind die Möglichkeiten aufgrund der begrenzten Leistung des Lasers und der geringen Schnitttiefe begrenzt. Ein Diodenlaser kann in der Regel nur dünne Materialien wie dünnes Holz oder Papier schneiden. In einigen Fällen können auch dünne Kunststoffe und Textilien geschnitten werden, aber dies hängt von der Dicke des Materials und den spezifischen Leistungsmerkmalen des Lasers ab.

In der Regel benötigt man für das Schneiden von Kartonagen eine Laserleistung von mindestens 40-50 Watt. Bei Kraftplex, einem härteren und dichteren Material, kann die Leistungsanforderung höher sein, je nach Dicke des Materials. Für Kraftplex mit einer Dicke von 2-3 mm kann man eine Laserleistung von mindestens 80-100 Watt benötigen.

Es ist jedoch zu beachten, dass es nicht nur auf die Laserleistung ankommt, sondern auch auf die Qualität des Lasers und die Fokussierung des Laserstrahls. Eine schlechte Qualität des Lasers oder eine falsche Fokussierung kann zu unsauberen oder unvollständigen Schnitten führen. Daher ist es wichtig, einen hochwertigen Diodenlaser zu verwenden und sicherzustellen, dass der Laserstrahl ordnungsgemäß fokussiert ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Ein Faserlaser mit einer Leistung von 20 bis 30 Watt kann in der Regel Kraftplex, Holz und Kartonagen gravieren und schneiden. Für dickere Materialien wie 3 mm Birkenholz, Sperrholz und Pappelholz ist eine höhere Laserleistung erforderlich. Eine Laserleistung von 50 bis 60 Watt kann ausreichen, um diese Materialien effektiv zu schneiden.

Es ist jedoch zu beachten, dass die genaue Leistungsanforderung von verschiedenen Faktoren abhängt, wie der Dicke und Dichte des Materials, der Geschwindigkeit des Lasers und der Qualität des Lasersystems. Wenn das Material eine höhere Dichte aufweist, kann eine höhere Leistung erforderlich sein, um das Material effektiv zu schneiden oder zu gravieren.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass Faserlaser hervorragend für das Schneiden und Gravieren von Metallen geeignet sind, aber sie können auch eine Vielzahl von nichtmetallischen Materialien effektiv bearbeiten. Bevor man jedoch den Faserlaser einsetzt, ist es wichtig, dass man die spezifischen Anforderungen des zu bearbeitenden Materials berücksichtigt, um sicherzustellen, dass der Laser die erforderliche Leistung aufbringt und die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.

Durch den Einsatz von Lasergravurtechnologie im Gestaltungsprozess ist es möglich, eine große Vielfalt an Designs umzusetzen. Bilder, Logos, Schriftzüge und Funktionsbeschriftungen können auf Gummi präzise und detailgetreu dargestellt werden, ohne dass Werkzeugwechsel oder Umrüstungen erforderlich sind. Da es sich um ein kontaktloses Verfahren handelt, entstehen keine Kosten für Wartung, Werkzeugverschleiß oder Verbrauchsmaterialien.

Es gibt verschiedene Arten von Gummi, die mit einem Lasergravierer bearbeitet werden können:

Naturgummi

Synthetischer Gummi

Moosgummi

Silikongummi

Lasergummi und weitere.

Das Gummi Lasergravieren erzeugt durch den geschmolzenen oder verdampften Materialabtrag eine spürbare Vertiefung. Die präzisen Lasergravierer ermöglichen eine große Vielfalt an Designs, von feinen bis hin zu kleinen oder ausgefallenen Beschriftungen.

Doch Lasermaschinen können nicht nur gravieren, sondern auch Gummi schneiden. Dabei wird durch ein thermisches Trennverfahren das Material anhand vorgegebener Geometrien von einem präzisen Laserstrahl durchtrennt.

Lasersysteme können für Gravuren und Schneiden verwendet werden, da sie Licht „bündeln“

und auf einen sehr kleinen Punkt konzentrieren können. Das erzeugt genug Energie, um

Materialien zu schmelzen oder zu verbrennen und dadurch Gravuren oder Schnitte zu

erzeugen.

 

Die Laserleistung gibt an, wie viel Lichtenergie der Laser abgeben kann. Laser für Gravuren

oder Schneiden haben eine viel höhere Laserleistung als normale Laser, wie zum Beispiel

Laserpointer. Je stärker der Laser ist, desto stärker ist auch der Energieimpuls, mit dem er auf

das Material trifft. Das erlaubt tiefergehende oder präzisere Gravuren und Schnitte.

 

Dabei ist es wichtig, dass der Laserstrahl auf kurze Distanz auf das Material trifft. Je weiter

der Laserstrahl ist, desto mehr Energie verliert er und desto schwächer ist er am Zielort. Daher

werden Laser mit hoher Leistung nur für kurze Distanzen verwendet, wie zum Beispiel bei

Graviermaschinen. Laser mit geringerer Leistung werden für größere Distanzen verwendet,

wie zum Beispiel Laserpointer oder Laser für Präsentationen.

Die große Laserleistung von Gravierlasern ist außerdem notwendig, um nicht nur in die Oberfläche einzugravierten, sondern auch tiefe Schnitte in Materialien zu machen. Laser mit hoher Leistung können Materialien sogar komplett durchschneiden, zum Beispiel bei automatischen Lasergraviermaschinen für die Industrie. Diese Anwendungen erfordern natürlich besondere Vorsichtsmaßnahmen, da der Laserstrahl extrem intensiv ist und ernste Verletzungen verursachen kann.

Da Lasergraviermaschinen hohe Laserleistung erfordern, müssen sie gut abgesichert werden, wenn sie nicht in Benutzung sind. Außerdem müssen Benutzer Schutzkleidung wie Laser-Schutzbrillen tragen, um ihre Augen vor dem Laserstrahl zu schützen. Die extrem hohe Energie des Laserstrahls macht Sicherheit zu einem entscheidenden Faktor bei der Benutzung dieser Geräte.

Gravierungen werden vor allem für die Kennzeichnung oder Individualisierung von Produkten verwendet. Sie bieten eine elegante und dauerhafte Alternative zu herkömmlichen Etikettierungen und ermöglichen filigrane Muster und Schriftzüge mit sehr hoher Präzision. Aufgrund der hohen Flexibilität und Qualität von Lasergravuren werden sie in einer Vielzahl von Industriezweigen eingesetzt.

  • Holz: 10-50 W
  • Kunststoffe: 25-100 W
  • Metalle: 50-400 W oder mehr (je nach Material und Tiefe)
  • Glas: 100-500 W oder mehr

Die erforderliche Lichtleistung hängt von der Materialdicke und der gewünschten Gravurtiefe Dickeres Material und tiefere Gravuren erfordern generell höhere Lichtleistung. Da Metalle und Glas nicht so leicht schmelzen oder brennen wie Holz und Kunststoffe, sind für sie in der Regel höhere Lichtleistungen notwendig.